Düsseldorf-Steckbrief: Morenike Fadayomi

Düsseldorf-Steckbrief: Morenike Fadayomi

Die Sopranistin Morenike Fadayomi ist seit mehr als 20 Jahren Solistin an der Düsseldorfer Oper. Hier erzählt sie über ihre kulturellen Highlights in Düsseldorf.

Seit wann wohnst Du in Düsseldorf und was machst Du hier?

Ich lebe seit 1997 in Düsseldorf und bin Sopranistin im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein.

Was ist Dein Lieblingskulturort?

Die Deutsche Oper am Rhein. Ich bin schon so lange hier, und gerade, wenn ich viel reise und an anderen Häusern auftrete, ist es immer wieder ein Nachhausekommen. 

Eine Sehenswürdigkeit oder Ort, den Du Besucher*innen gerne zeigst?

Der Kö Bogen II, ein neues architektonisches Highlight, das wirklich toll gelungen ist. 

Welches Kunstwerk steht für Dich sinnbildlich für Düsseldorf?

Der Medienhafen mit seiner Architektur rund um die Gehry-Bauten, die Modernität des Viertels und die Nähe zum Rhein sind absolut charakteristisch für Düsseldorf. 

Welches Museum oder welche Galerie wolltest Du schon immer mal besuchen, hast es bis jetzt aber noch nicht geschafft?

Obwohl die Kunsthalle direkt gegenüber dem Opernhaus liegt und immer wieder interessante Ausstellungen bietet, habe ich sie noch nie besucht.

Welche Kulturinstitution in der näheren Umgebung kannst Du empfehlen?

Das Schauspielhaus hat einen hervorragenden Ruf, ein hochinteressantes Programm, tolle Regisseur*innen und Schauspieler*innen. 

Mit welcher/welchem Kunstschaffenden aus Düsseldorfs reicher Historie würdest Du Dich gerne mal unterhalten?

Oswald Achenbach, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahr­hunderts zu den bedeutendsten Landschaftsmalern Europas zählte, würde ich gern fragen, wie es ihm gelungen ist, die italienischen Landschaften so treffend in Malerei umzusetzen. 

Dein architektonisches Highlight Düsseldorfs?

Schloss Benrath: Ich mag zwar rosa nicht so sehr, aber die architektonische Gestaltung und die Parklandschaft, die es umgibt, umso mehr.

Was ist Dein Lieblingsviertel und warum?

Derendorf ist ein tolles Viertel – sehr lebendig und künstlerisch geprägt, mit kleinen Boutiquen und originellen Geschäften. Hier lag meine erste Wohnung in Düsseldorf, und ich konnte ich alles zu Fuß erreichen. 

Den besten Kaffee der Stadt gibt es …

… in der Konditorei Heinemann. Und zwar nicht nur den besten Kaffee, sondern auch die besten Kuchen und Torten! 

In der Inszenierung von Richard Wagners „Götterdämmerung“ spiele ich eine der drei Nornen. Gleich zu Beginn sitzen sie als Kaffeetanten auf der Bühne und essen Kuchen – und der kommt glücklicherweise von Heinemann. Lecker! 

Zum Abendessen mit Freund*innen gehst Du am liebsten wohin?

Ins „Fischhaus“ in der Bergerstraße, mitten in der Düsseldorfer Altstadt. 

Deine Lieblingsbar oder Club?

Die 20° Restobar im Andreas-Quartier: Besonders nach den Vorstellungen im Opernhaus gehe ich gern dorthin. In schöner Atmosphäre kann man spanische Tapas und kleine Gerichte genießen. Auch der Service ist sehr nett. 

Wo ist Düsseldorf am düsseldorfigsten?

Am Rheinufer, auf der Flaniermeile zwischen Tonhalle und Medienhafen. 

Wo gehst Du zum Entspannen hin?

Mit meinen beiden Windhunden fahre ich gern zum Seestern am Rhein. In der Hundefreilaufzone kann ich entspannen und netten Leuten begegnen. 

Was ist für Dich ein typisches Düsseldorfer Souvenir?

Killepitsch. Den Düsseldorfer Kräuterlikör habe ich schon oft als Mitbringsel verschenkt. 

Welches Hotel kannst Du auswärtigen Gästen empfehlen?

Meinen Gästen empfehle ich das Hotel Villa Achenbach, ein 4-Sterne-Hotel in einer viktorianischen Stadtvilla im Stadtteil Düsseltal. Die Zimmer sind individuell und stilvoll eingerichtet, mit allem Comfort, den man braucht. Das Personal nett und freundlich, und es liegt nah am Stadtzentrum. 

Dieser Beitrag ist gefördert durch REACT-EU.

Titelbild: Düsseldorf Tourismus 


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