{"id":5633,"date":"2022-06-23T06:30:00","date_gmt":"2022-06-23T06:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/?p=5633"},"modified":"2024-07-29T14:58:15","modified_gmt":"2024-07-29T12:58:15","slug":"sechs-hoehepunkte-des-strike-a-pose-festivals","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/2022\/06\/23\/sechs-hoehepunkte-des-strike-a-pose-festivals\/","title":{"rendered":"Sechs H\u00f6hepunkte des &#8222;strike a pose&#8220;-Festivals, die ihr nicht verpassen d\u00fcrft"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Sechs H\u00f6hepunkte des &#8222;strike a pose&#8220;-Festivals, die ihr nicht verpassen d\u00fcrft<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wo Kunst und Mode sich verm\u00e4hlen&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der fulminanten Premiere im letzten Sommer geht das \u201cstrike a pose\u201d-Festival von 24. bis 26. Juni 2022 unter dem Motto \u201cDiversity\u201d in die n\u00e4chste Runde. In 15 Kooperationsprojekten zeigen internationale K\u00fcnstler*innen und Designer*innen Wege auf, die Disziplinen Kunst und Mode zu verschmelzen. Schaupl\u00e4tze von \u201cstrike a pose\u201d sind zw\u00f6lf Kunstorte in D\u00fcsseldorf \u2013 sieben Galerien, zwei Off-Spaces und zwei Studios sowie die Piazza des K21, auf der die von vier K\u00f6lner Galerien initiierten Kollaborationen gezeigt werden. Zw\u00f6lf weitere Projekte, die ebenfalls unter der \u00dcberschrift \u201cMode-meets-Kunst&#8220; an den Start gehen, ohne allerdings Teil des offiziellen Wettbewerbs zu sein, sind am Samstag, 25. Juni 2022, dem sogenannten Fashion Day, dort ebenfalls zu sehen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Den Festivalinitiator*innen Ljiljana Radlovic und Robert Danch lag es am Herzen zu zeigen, wie Kunst und Mode sich gegenseitig befruchten und herausfordern. Denn die Wandelbarkeit der Mode sorgt bei K\u00fcnstler*innen f\u00fcr neue Impulse und ihre popkulturellen oder gesellschaftlichen Bez\u00fcge k\u00f6nnen der Kunst eine neue und zeitgeistige Relevanz geben. Die Kunst wiederum kann Katalysator sein: eine freie, losgel\u00f6ste Herangehensweise bez\u00fcglich neuer Techniken, Muster und Formen verleiht der Mode Fl\u00fcgel. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die disziplin\u00fcbergreifenden Projekte genau aussehen, die in diesem Jahr entstanden sind, wird dem Publikum am Freitag, 24. Juni, in den Galerien und im K21 enth\u00fcllt. F\u00fcr besondere Spannung sorgt die Frage, welche Kooperationen am Ende die beiden \u201cstrike a pose\u201d-Festivalpreise gewinnen werden. Die Preisverleihung findet am Samstag, 25. Juni, ab 16 Uhr auf der Piazza des K21 statt. Hier vorab schon mal ein Ausblick, was euch beim \u201cstrike a pose\u201d-Festival wo erwartet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wild Palms&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Fotoserie der in Bogot\u00e1 und Paris lebenden Fotografin Karen Paulina Biswell inspirierte die Designerin Angelika Kammann, Gr\u00fcnderin des Labels Soci\u00e9t\u00e9 Angelique, zu einer Zusammenarbeit im Rahmen von \u201cstrike a pose\u201d. Biswells Werk zeichnet sich durch die formale und konzeptionelle Erkundung von Weiblichkeit, Sexualit\u00e4t, Intimit\u00e4t, Natur und Andersartigkeit aus. Sie fotografiert analog, was sich in einem spezifischen Farbspektrum und einer haptisch anmutenden Textur ihrer Arbeiten niederschl\u00e4gt. Ihre Serie \u201eEllas\u201c handelt von der Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualit\u00e4t und zeigt auf poetische Art und Weise Ausschnitte von K\u00f6rpern in Verbindung mit transparenten Materialien und Naturelementen wie Pflanzen und Blumen. Fotos dieser Serie wurden von Kammann auf durchscheinende Stoffe gedruckt und zu skulpturalen Entw\u00fcrfen verarbeitet. Sie spiegeln die R\u00fcckbesinnung auf die eigene K\u00f6rperlichkeit und werden im Rahmen von \u201cstrike a pose\u201d als k\u00fcnstlerische Einzelst\u00fccke verkauft. Angelika Kammann, die zuvor unter anderem als Head of Design bei Escada und Wunderkind arbeitete, legt mit ihrer eigenen Kollektion einen Fokus auf Nachhaltigkeit. Unter dem Titel \u201eReflexions on Utopia\u201c geht die Kollektion in diesem Sommer in die zweite Saison. <\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=7793]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Live Lab Studio&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Hahn trifft Hornemann: Sowohl im Live Lab Studio, dem Concept Store der D\u00fcsseldorfer Designerin Stephanie Hahn, als auch auf der Piazza des K21 k\u00f6nnt ihr diese spannende Kooperation in Augenschein nehmen. Hahn verbindet dabei ihr eigenes Modelabel 22\/4_HOMMES_FEMMES mit der Arbeit des Goldschmieds Georg Hornemann, der sich seit Jahrzehnten an der Schnittstelle zur Kunst bewegt. Gemeinsam m\u00f6chten Hahn und Hornemann tradierte Rollenbilder infrage stellen und haben auf der Suche nach einer geschlechter\u00fcbergreifenden Ausdrucksform eine Serie abstrakt-geometrischer Broschen aus Gold, Silber und Acrylglas geschaffen. Die grafisch-minimalistischen Schmuckst\u00fccke stehen f\u00fcr die Vision, der individuellen Freiheit auf elegante Weise Ausdruck zu verleihen. Das kontrastierende Gr\u00fcn, Blau, Schwarz und Wei\u00df pr\u00e4gt auch die parallel dazu entstandenen Modekollektion von 22\/4_HOMMES_FEMMES, die eine Hommage an den Sommer darstellt. Brillanten auf den Anstecknadeln erinnern an das Funkeln des Meeres im Sonnenlicht. Dazu kommen luftig-perforierte Gold-Elemente und gl\u00e4nzende Acryl-Details, die sich auch im Mesh-Material oder in gl\u00e4nzenden Akzenten der Kollektion wiederfinden.&nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=7794]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rupert Pfab&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>In der D\u00fcsseldorfer Galerie Rupert Pfab trifft die Arbeit der in Krefeld geborenen K\u00fcnstlerin Astrid Busch auf die des D\u00fcsseldorfer Designers Hiroyuki Murase. Astrid Busch studierte an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in N\u00fcrnberg und an der Kunsthochschule Berlin-Wei\u00dfensee und machte ihren Abschluss als Meistersch\u00fclerin bei Katharina Grosse. Auf ihren gesammelten Fotografien verdichtet sie Motive zu r\u00e4umlichen Bildarrangements. Manche ihrer Fotografien werden auf verschiedenen Bildtr\u00e4gern in den Raum \u00fcbersetzt oder auch als Skulptur weiterentwickelt. Genau das geschieht in der Koop auch mit den Textilien von Hiroyuki Murase. Der 1982 geborene Designer, der selbst Bildhauerei an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie studierte, sich dann jedoch f\u00fcr die Mode entschied und 2008 sein Label Suzusan gr\u00fcndete, nutzt eine alte japanischen Textilveredelungstechnik namens Shibori f\u00fcr die F\u00e4rbung und Mustergebung seiner Kollektion. Im Shibori-Prozess werden die Stoffe teilweise gef\u00e4ltelt, abgen\u00e4ht oder abgebunden. Analog zu den Bildern von Astrid Busch lie\u00df Murase in seiner japanischen Heimat Stoffe mit alten Shibori-Techniken so bearbeiten, dass sie Buschs Bild\u00e4sthetik aufgreifen und in eine textile Oberfl\u00e4che \u00fcberf\u00fchren.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=7796]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">The pool&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Off-Space the pool im ehemaligen Schwimmbad des Terrassenhauses Tersteegenstra\u00dfe, das 1962 vom D\u00fcsseldorfer Architekten Paul Schneider-Esleben entworfen wurde, zeigt seine Enkelin Sophia Schneider-Esleben eine Kooperation mit dem Maler, Poeten und audiovisuellen K\u00fcnstler Emil Schult. Sophia Schneider-Esleben wurde 1988 in Hamburg geboren und gr\u00fcndete 2015, nach abgeschlossenem Modedesign-Studium, ihr eigenes Label. F\u00fcr ihre nachhaltigen Kollektionen entwickelt sie eigene Stoffe, dabei verwendet sie oft Aquarelle ihres Gro\u00dfvaters Paul, die sie mit Bez\u00fcgen aus der Musik, der Kunst und dem Design anreichert. Im Rahmen des \u201cstrike a pose\u201d-Festivals zitiert Schneider-Esleben Emil Schult, den ehemaligen Beuys-Studenten und Richter-Meistersch\u00fcler, der eng mit der Band Kraftwerk zusammenarbeitete. Seine j\u00fcngsten Werke reflektieren die Verbindung zwischen dem Menschen, dem elektronischen Mikrokosmos und der unermesslichen Weite des Raums.&nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=7797]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Van Horn<\/h3>\n\n\n\n<p>In der D\u00fcsseldorfer Galerie Van Horn haben sich die K\u00fcnstlerin Anys Reimann, der Modedesigner Samir Duratovic und die Galerieinhaberin Daniela Steinfeld zu einem besonderen Beitrag zusammengefunden. Sie entwickelten gemeinsam mit den Parf\u00fcmeuren der The Scent Company aus K\u00f6ln einen Raum- und K\u00f6rperduft, der zum Festival in der Galerie erschnuppert werden kann. Anys Reimann, im ersten Leben Ingenieurin, studierte bis 2022 bei Thomas Gr\u00fcnfeld und Ellen Gallagher an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf. Die K\u00fcnstlerin mit westafrikanisch-ostpreu\u00dfischen Wurzeln widmet sich in ihren malerischen Collagen, die ihre bikulturelle, afro-europ\u00e4ische Erfahrung reflektieren, den Themen Herkunft, Geschlecht und Hautfarbe. Samir Duratovic, dessen Eltern aus Bosnien stammen, versteht sein Label Boyfrommars1996 als interdisziplin\u00e4res k\u00fcnstlerisches Kommunikationsmittel. Grundgedanke des bei Van Horn gezeigten Wettbewerbsbeitrags war, eine immaterielle Arbeit zu schaffen und ein Medium zu w\u00e4hlen, das alle miteinander teilen. Das Parf\u00fcm, das auch in Serie gehen soll, tr\u00e4gt den Namen \u201ePoise\u201c, was so viel wie Gleichgewicht und Anmut bedeutet. &nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=7798]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Drei&nbsp;&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die K\u00f6lner Galerie Drei zeigt auf der Piazza im K21 eine Kollaboration der K\u00fcnstlerin Anna Virnichs mit der Modedesignerin Annelie Schubert. Anna Virnichs Arbeiten kreisen um textile Tableaus, deren Oberfl\u00e4chen die Berliner K\u00fcnstlerin, Jahrgang 1984, als Membrane versteht und die Spielraum f\u00fcr unterschiedliche Interpretationen lassen. Der oft manipulative und manchmal sogar fetischisierende Umgang mit dem Material und eine latente Pr\u00e4senz des K\u00f6rperlichen zeigt sich in Objekten, deren formale Komposition von symbolischem Exotismus bis hin zur stringent kalkulierten Bildkonstruktion reicht. Sowohl der textile als auch der physische Bezug in Virnichs Werken f\u00fchrt zur Kooperation mit Annelie Schubert. Die 1987 in G\u00f6ttingen geborene deutsch-franz\u00f6sische Modedesignerin lebt und arbeitet in Paris. Ihr Studium f\u00fchrte sie unter anderem an die Kunsthochschule Berlin-Wei\u00dfensee. 2015 wurde sie im franz\u00f6sischen Hy\u00e8res mit dem renommierten Grand Prix des j\u00e4hrlichen Modefestivals ausgezeichnet. Sie arbeitete unter anderem bei Haider Ackermann, Acne Studios und Maison Margiela.&nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=7799]<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Titelbild: Courtesy Soci\u00e9t\u00e9 Angelique, Foto: Rafaels Pr\u00f6ll<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":8,"featured_media":5634,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5633","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-events"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Sechs H\u00f6hepunkte des &quot;strike a pose&quot;-Festivals, die ihr nicht verpassen d\u00fcrft - D\u00fcsseldorf Storys<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Nach der fulminanten Premiere im letzten Sommer geht das \u201cstrike a pose\u201d-Festival von 24. bis 26. 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