{"id":8751,"date":"2023-03-01T08:52:00","date_gmt":"2023-03-01T08:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/?p=8751"},"modified":"2024-07-26T17:38:28","modified_gmt":"2024-07-26T15:38:28","slug":"das-hetjens-keramikmuseum-duesseldorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/2023\/03\/01\/das-hetjens-keramikmuseum-duesseldorf\/","title":{"rendered":"Von Katzen, Marie Antoinette und Tiger-L\u00f6wen: Das Hetjens Keramikmuseum"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Von Katzen, Marie Antoinette und Tiger-L\u00f6wen: Das Hetjens Keramikmuseum<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diese sechs au\u00dfergew\u00f6hnlichen Werke k\u00f6nnt ihr im Keramikmuseum Hetjens bestaunen \u2013 und nat\u00fcrlich noch viel mehr.&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Hetjens-Museum bietet einen \u00dcberblick aus 8000 Jahren Keramikkunst . Von Amphoren \u00fcber klassisches Porzellan bis hin zu moderner Kunst gibt es hier alles rund um Keramik zu sehen. Untergebracht im Palais Nesselrode ist das Hetjens das Kleinod unter den D\u00fcsseldorfer Museen. Hier k\u00f6nnt ihr eine Sammlung von Weltruf bewundern. Viele der Keramiken erz\u00e4hlen ganz besondere Geschichten. Wir haben euch sechs Ausstellungsst\u00fccke herausgesucht, die Lust auf einen Besuch des Museums machen und in die faszinierende Welt des Porzellans einf\u00fchren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kakiemon: Von Japan nach Sachsen&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1408\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Terrine-Gelber-Loewe-1-1408x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8755\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Terrine-Gelber-Loewe-1-1408x1080.jpg 1408w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Terrine-Gelber-Loewe-1-300x230.jpg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Terrine-Gelber-Loewe-1-768x589.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Terrine-Gelber-Loewe-1-1536x1179.jpg 1536w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Terrine-Gelber-Loewe-1-2048x1571.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1408px) 100vw, 1408px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch wenn es in Deutschland viele bekannte Manufakturen gibt, ist das Meissener Porzellan das beliebteste \u2013 so wie diese Suppenterrine aus dem Nachlass von August dem Starken (1670 &#8211; 1733). Ob der schillernde Absolutist wirklich seine Suppe aus dieser Terrine geschl\u00fcrft hat, ist eigentlich unerheblich. Die Hauptsache ist, dass dieses St\u00fcck im Hetjens eine sehr fr\u00fche europ\u00e4ische Porzellanarbeit ist. Die Bemalungen sind dabei fast eins zu eins von japanischen Vorbildern aus der Sammlung von August dem Starken abgemalt worden. Denn als die Meissener Manufaktur 1710 er\u00f6ffnet wurde, gab es noch keine eigenst\u00e4ndige europ\u00e4ische Dekor-Bemalung. Also bediente man sich bei den fern\u00f6stlichen Vorbildern. So kam es auch, dass dieses japanische Kakiemon-Dekor als \u201eGelber L\u00f6we\u201c bezeichnet wird, obwohl hier ein Tiger dargestellt ist. Denn weder die japanischen noch die s\u00e4chsischen Maler hatten einen Tiger oder L\u00f6wen pers\u00f6nlich gesehen!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eHandku\u00dfgruppe\u201c mit besonderer Mops-Geschichte<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1620\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Handkussgruppe-1-1620x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8757\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Handkussgruppe-1-1620x1080.jpg 1620w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Handkussgruppe-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Handkussgruppe-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Handkussgruppe-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Handkussgruppe-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1620px) 100vw, 1620px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Glanzst\u00fcck aus dem Hause Meissen im Hetjens ist diese \u201eHandku\u00dfgruppe\u201c. Im Vordergrund sitzt eine Dame mit volumin\u00f6sem Fischbeinrock und einem Mops auf dem Scho\u00df, w\u00e4hrend sie einem Kavalier die Hand zum Kuss reicht, ihren Blick aber dem hinter ihr stehenden Pagen zuwendet. Gestaltet wurde das St\u00fcck vom Meissener Modelleuer Johann Joachim K\u00e4ndler um 1740. Aus dieser Zeit stammt auch das D\u00fcsseldorfer Exemplar. Verkauft wurde die \u201eHandku\u00dfgruppe\u201c allerdings in Frankreich, davon zeugt der vergoldete Bronzesockel. W\u00e4hrend in Deutschland das Porzellan vor allem als Tafelschmuck ben\u00fctzt wurde, sah man es in Frankreich als vollwertigen Teil der Einrichtung an. Ein Wort noch zum Mops: M\u00f6pse waren in den 1740er Jahren in Sachsen sehr beliebt, es gab sogar geheime Mopsorden, die sich an den im Katholizismus verbotenen Freimauererlogen orientierten. Als Aufnahmeritus f\u00fcr diese Geheimb\u00fcnde mussten die Anw\u00e4rter*innen den Po eines Mopses k\u00fcssen, was bei einem Porzellan-Exemplar nat\u00fcrlich deutlicher leichter gefallen ist. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fast einmalige Rokoko-Vase<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"780\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1-780x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8758\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1-780x1080.jpg 780w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1-217x300.jpg 217w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1-768x1063.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1-1109x1536.jpg 1109w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1-1479x2048.jpg 1479w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Vase-Marie-Antoinette-1.jpg 1601w\" sizes=\"auto, (max-width: 780px) 100vw, 780px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Was die Meissener Manufaktur in Deutschland ist, ist die altehrw\u00fcrdige \u201eManufacture royale de porcelaine de S\u00e8vres\u201c \u2013 kurz S\u00e9vres \u2013 in Frankreich. Die Dame auf dieser reich bemalten Vase mit der f\u00fcr den Rokoko typischen hohen Stirn ist keine geringere als die jugendliche K\u00f6nigin Marie Antoinette. Entstanden ist dieses St\u00fcck zu Beginn ihrer Regentinnenschaft zwischen 1770 und 1774 und war als diplomatisches Geschenk gedacht \u2013 als Paar mit Marie Antoinettes Gemahl Ludwig XVI. Weltweit sind nur sechs dieser Vasen-Paare erhalten, davon steht eins im Hetjens-Museum. Einerseits sollten diese Vasen von der Sch\u00f6nheit der jungen K\u00f6nigin zeugen, andererseits den Reichtum ihres Mannes darstellen. Insgesamt drei Maler waren an diesen \u201eVasen mit \u00d6hrchen\u201c beteiligt, einer f\u00fcr das Portr\u00e4t, einer f\u00fcr die Blumen und einer f\u00fcr die Goldmalerei. Gl\u00fcck brachte der Glanz dieser Rokoko-Vasen der Tochter der \u00f6sterreichischen Kaiserin Maria Theresia nicht: Sie wurde in den Wirren der franz\u00f6sischen Revolution 1793, einige Monate nach ihrem Mann, mit der Guillotine hingerichtet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Grinsende Katze<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Katze-Galle-1-720x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8760\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Katze-Galle-1-720x1080.jpg 720w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Katze-Galle-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Katze-Galle-1-768x1152.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Katze-Galle-1-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Katze-Galle-1.jpg 1333w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Lange bevor Katzen-Videos und Fotos viral gingen, erschuf der Jugendstil-K\u00fcnstler \u00c9mile Gall\u00e9 diese grinsende Katzenfigur mit aufgestellten Ohren und strahlend gr\u00fcnen Glasaugen. Die verlaufene Glasur der Figur war damals eine Neuerung und vor allem ein Abwenden von naturalistisch bemalten Tierfiguren, hier wurde das Fell nur noch angedeutet. Dabei waren diese Katzenfiguren, nicht un\u00e4hnlich dem heutigen Katzen-Hype, im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht als schn\u00f6de Vitrinen-Ware gedacht, sondern wurden von ihren Besitzer*innen oft zur scherzhaften Dekoration auf dem Fu\u00dfboden zeitgen\u00f6ssischer Salons benutzt. In Japan, dem Ursprungsland der keramischen Katzen-Darstellung, dienten sie adligen Damen als Nackenst\u00fctze beim Schlaf, damit ihre kunstvoll hochgesteckten Frisuren nicht platt gedr\u00fcckt wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Fabeltier \u201eGute Zeiten\u201c<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"729\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-729x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8761\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-729x1080.jpg 729w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-203x300.jpg 203w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-768x1137.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-1037x1536.jpg 1037w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-1383x2048.jpg 1383w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Drache-Gute-Zeiten-1-scaled.jpg 1729w\" sizes=\"auto, (max-width: 729px) 100vw, 729px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gut einen Meter hoch ist das Fabeltier \u201eGute Zeiten\u201c aus der \u201eAeltesten Volkstedter Porzellanfabrik\u201c aus dem Jahr 1921. Im Hetjens h\u00f6rt der Drache mit der punktuellen Bemalung ganz im Sinne des Expressionismus allerdings auf den Namen Freddy. Mit seinem Gegenpart \u201eSchlechte Zeiten\u201c und sechs weiteren Figuren aus der Reihe der Modelleure Arthur Storch und Hugo Meisel besitz das Hetjens-Museum die H\u00e4lfte dieser einzigartigen Fabelwesen und somit die weltweit gr\u00f6\u00dfte Sammlung der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Tiere. Anlass der Herstellung war die Ausgestaltung des Leipziger Messehauses \u201ePorzellan-Palais\u201c, f\u00fcr das Storch und Meisel rund 20 Modelle an phantasievollen Gro\u00dfplastiken schufen, wie sie bisher nur aus der Mei\u00dfner K\u00e4ndler-Zeit bekannt waren. &#8222;Gute Zeiten&#8220; (Spott) und &#8222;Schlechte Zeiten&#8220; (Untergang) standen am Eingang zum ersten Stockwerk. &#8222;Schlechte Zeiten&#8220; sitzt auf einem mit Ornamenten verzierten Sockel, die Hinterbeine \u00fcbereinander geschlagen, den Oberk\u00f6rper hoch aufgerichtet, sich mit dem Schwanz selbst erw\u00fcrgend, der Kopf ist nach rechts oben gerichtet, Brust und Unterk\u00f6rper sind behaart.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Japanische Vasen f\u00fcr Europa <\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Vase-Satsuma.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9024\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Vase-Satsuma.jpg 720w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Vase-Satsuma-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch wenn diese Vase auf den ersten Blick nach einer klassisch japanischen Arbeit aussieht, wurde sie vor allem f\u00fcr die westliche Kundschaft hergestellt. Die elfenbeinfarbenen Satsuma-Keramiken mit ihren pr\u00e4chtigen Malereien erregten auf den Weltausstellungen in Wien (1873) und Philadelphia (1876) gro\u00dfes Aufsehen. In der Meji-Zeit Ende des 19. Jahrhunderts \u00f6ffnete sich das lange f\u00fcr westlichen Handel und Besuche verschlossene Japan. So kam Europa zum ersten Mal mit erschwinglichem japanischen Porzellan in Ber\u00fchrung. Diese reich verzierte Vase aus Sastuma-Keramik wurde durch die Anpassung ihres vergoldeten polychromatischen Emaille-Aufglasurdesigns an den westlichen Geschmack angepasst. So wurden Vasen wie diese zu einem der bekanntesten und profitabelsten Exportprodukte der Meiji-Zeit. Und auch heute sind sie immer noch sehr sehenswerte Ausstellungsst\u00fccke!<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Beitrag ist gef\u00f6rdert durch REACT-EU.<\/p>\n\n\n\n<p>Bilder: Hetjens \u2013 Deutsches Keramikmuseum <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":19,"featured_media":492,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8751","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Von Katzen, Marie Antoinette und Tiger-L\u00f6wen: Das Hetjens Keramikmuseum - D\u00fcsseldorf Storys<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Diese sechs au\u00dfergew\u00f6hnlichen Werke k\u00f6nnt ihr im Keramikmuseum Hetjens bestaunen. 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