{"id":9170,"date":"2023-05-08T09:00:00","date_gmt":"2023-05-08T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/?p=9170"},"modified":"2024-07-26T17:26:42","modified_gmt":"2024-07-26T15:26:42","slug":"julia-stoschek-foundation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/2023\/05\/08\/julia-stoschek-foundation\/","title":{"rendered":"Julia Stoschek Foundation"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Julia Stoschek Foundation<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Julia Stoschek Collection vereint eine Sammlung von Weltruhm. Hier zeigen wir Euch sechs besondere Arbeiten.<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Julia Stoschek Collection ist eine einzigartige Einrichtung. Gegr\u00fcndet von der Sammlerin Julia Stoschek vereint das Haus in Oberkassel eine der weltweit wichtigsten Sammlungen f\u00fcr Medienkunst. Ge\u00f6ffnet ist die JSC immer sonntags, der Eintritt ist frei. Zwei Mal j\u00e4hrlich wechseln die Ausstellungen, die sich mit einem Thema oder auch einzelnen K\u00fcnstler*innen besch\u00e4ftigen. Zur Vorbereitung auf den Besuch haben wir sechs Videoarbeiten aus der JSC Video Lounge ausgesucht, die ihr euch schon mal ganz gem\u00fctlich von zu Hause auf dem Sofa anschauen k\u00f6nnt, bevor ihr immer wieder sonntags nach Oberkassel aufbrecht.&nbsp;Einfach auf die Bilder klicken, dann werdet ihr zum Video geleitet. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Soziale Plastik&#8220; von Lutz Mommartz<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/jsfoundation.art\/videos\/lutz-mommartz-soziale-plastik-1969\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1480\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Beuys_JSF.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9412\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Beuys_JSF.jpeg 1480w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Beuys_JSF-300x219.jpeg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Beuys_JSF-768x560.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1480px) 100vw, 1480px\" \/><\/a><figcaption>Lutz Mommartz, Soziale Plastik, 1969, 16-mm-Film, transferiert auf Video, 11\u203241\u2032\u2032, S\/W, kein Ton.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Zum Einstieg ein D\u00fcsseldorf-Video: In \u201eSoziale Plastik\u201c von Lutz Mommartz aus dem Jahre 1969 schaut euch Joseph Beuys satte 11 Minuten direkt an. Fast schon ironisch wirkt da die Handlungsanweisung des Videos: \u201e1967. Joseph Beuys \u00fcbernimmt den Auftrag, sich dem anonymen Zuschauer gegen\u00fcber zu verhalten.\u201c Denn dem Blick des K\u00fcnstlers kann man sich nicht entziehen, er wirkt so gar nicht anonym. Ganz im Gegenteil kann man seine w\u00e4ssrigen Augen ausmachen. Immer wieder schluckt er, als ob er ein Weinen unterdr\u00fccken wolle, oder atmet tief ein. Wie immer ist Beuys in seiner Uniform gekleidet: Stetson, wei\u00dfes Hemd und Fischerweste. Seine entr\u00fcckte Aura wird durch den fehlenden Ton des Videos noch verst\u00e4rkt. Dabei kommt \u201eSoziale Plastik\u201c mit nur einem fast unmerklichen Schnitt in der Mitte des Films aus \u2013 damals mussten die Filmrollen noch gewechselt werden. Autodidakt Lutz Mommartz, bis 1975 arbeitete er als Verwaltungsangestelter bei der Stadt D\u00fcsseldorf, gilt heute als Vision\u00e4r der Filmkunst. Von 1978 bis 1999 war er dann Professor f\u00fcr Film an der Kunstakademie M\u00fcnster.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;La vele di Scampia&#8220; von Tobias Zielony <\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/jsfoundation.art\/videos\/tobias-zielony-le-vele-di-scampia\/\" rel=\"&quot;La vele di Scampia&quot; von Tobias Zielony\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1619\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9187\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/8.jpg 1619w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/8-300x200.jpg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/8-768x512.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/8-1536x1025.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1619px) 100vw, 1619px\" \/><\/a><figcaption>Tobias Zielony, Le Vele di Scampia, 2009, HD-Video, Stop Motion, 9\u203216\u2032\u2032, Farbe, kein Ton. Videostill.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ruckelig n\u00e4hern sich die Zuschauer*innen dem monumentalen Wohnkomplex aus den 1960er Jahren \u201eLe Vele di Scampia\u201c in der gleichnamigen Arbeit von Tobias Zielony. Der Film wurde aus 7000 Einzelbildern, die mit einer digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommenen wurden, montiert. Geplant als moderner Gegenpol zur runtergekommenen Altstadt Neapeals entwickelte sich \u201eLe Vele\u201c zur sozialen Problemzone. Die Camorra nutzte das Viertel als Ausgangspunkt ihrer kriminellen Machenschaften. 2008 erlangte der Geb\u00e4udekomplex als Kulisse f\u00fcr Matteo Garrones Spielfilm \u201eGomorra\u201c Ber\u00fchmtheit, benannt nach dem gleichnamigen Roman von Roberto Saviano. Gemeinsam folgen die Zuschauer*innen Tobias Zielony vom \u00e4u\u00dferen Umfeld der \u201eVele\u201c ins Innere des verworrenen Geb\u00e4udes. Dort beobachtet Zielony Jugendliche, das Hauptsujets seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit. Obwohl diese sich in macho-haften Posen vor der Kamera zur Schau stellen, baut sie Zielony immer mit Respekt und dem n\u00f6tigen Ernst in seine k\u00fcnstlerische Arbeit ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;I was \/ I am&#8220; von Barbara Hammer <\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/jsfoundation.art\/videos\/barbara-hammer-i-was-i-am-1973\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1858\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/JS-Foundation-1858x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9389\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/JS-Foundation-1858x1080.jpg 1858w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/JS-Foundation-300x174.jpg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/JS-Foundation-768x446.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/JS-Foundation-1536x893.jpg 1536w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/JS-Foundation-2048x1190.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1858px) 100vw, 1858px\" \/><\/a><figcaption>Barbara Hammer, I Was\/I Am, 1973, 16-mm-Film, transferiert auf Video, 5\u203235\u2032\u2032, S\/W, Ton.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Eine Vorreiterin des queeren und lesbischen Films ist die 2019 verstorbene Barbara Hammer. Der 16-mm-Film \u201eI Was \/ I am\u201c aus dem Jahr 1973 ist eine Hommage an die US-amerikanische Experimentalfilmemacherin Maya Deren, die einen starken Einfluss auf Hammers fr\u00fches Werk hatte. Die K\u00fcnstlerin selbst verwandelt sich in diesem biographisch gepr\u00e4gten Film von einer unschuldigen Prinzessin im wei\u00dfen Kleid mit Diadem in eine lesbische K\u00e4mpferin in schwarzer Ledermontur mit Pistole, auf einem Motorrad fahrend. So nahm Hammer sich in den 1970er Jahren als eine der ersten Filmemacher*innen der lesbischen Lebensrealit\u00e4ten an und wurde zur Pionierin des Queer Cinemas. Auch ihre weiteren Arbeiten in der JSC-Mediathek sind unbedingt sehenswert!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Peas&#8220; von Wolfgang Tillmanns <\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/jsfoundation.art\/videos\/wolfgang-tillmans-peas\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wolfgang-Tillmans-Peas-2003-1440x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9190\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wolfgang-Tillmans-Peas-2003-1440x1080.jpg 1440w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wolfgang-Tillmans-Peas-2003-300x225.jpg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wolfgang-Tillmans-Peas-2003-768x576.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wolfgang-Tillmans-Peas-2003-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wolfgang-Tillmans-Peas-2003-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/a><figcaption>Wolfgang Tillmans,&nbsp;<em>Peas<\/em>, 2003, Video, 2\u203242\u2033, Farbe, Ton.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ein echter Weltstar ist der K\u00fcnstler Wolfgang Tillmanns. Als erster Nicht-Brite erhielt er 2000 den ber\u00fchmten Turner-Preis der Tate Gallery \u2013 ein Ritterschlag in der Kunstwelt. Seine Arbeit \u201ePeas\u201c aus dem Jahr 2003 zeigt eine fast dreimin\u00fctige Studie sch\u00e4umend kochender Erbsen als bildschirmf\u00fcllende Aufnahme. Das aufwallende Wasser sorgt f\u00fcr eine optische T\u00e4uschung: Es scheint als zoome die Kamera stetig vom Topf weg, obwohl sie immer statisch bleibt. Hier steht die optische T\u00e4uschung im Vordergrund. Als sich die Wogen des kochenden Wassers langsam legen, wird die Stimme eines amerikanischen TV-Predigers immer dominanter. \u201eYou are never in danger!\u201c skandiert er. Einerseits ein Fingerzeig des offen homosexuell lebenden und HIV-positiven Tillmanns auf die religi\u00f6se Engstirnigkeit und Intoleranz. Andererseits erinnert die Stimme an den \u201ePreacher House\u201c, eine Unterart der House-Musik, mit dessen Kultur sich der geb\u00fcrtige Remscheider k\u00fcnstlerisch und chronistisch auseinander setzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u201eZezziminnegesang\u201c von John Bock<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/jsfoundation.art\/videos\/john-bock-zezziminnegesang-2006\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1326\" height=\"808\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9192\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image.png 1326w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image-300x183.png 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/image-768x468.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1326px) 100vw, 1326px\" \/><\/a><figcaption>John Bock,&nbsp;<em><em>Zezziminnegesang<\/em><\/em>, 2006, 16-mm-Film, transferiert auf Video, 27\u203222\u2033, Farbe, Ton.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>In die abstruse und sehr eigene Welt des K\u00fcnstlers John Bock f\u00fchrt der n\u00e4chste Film. \u201eZezziminnegesang\u201c ist eine 27 Minuten lange Reise durch den Bock\u2019schen Kosmos, der zwischen Schmunzeln, Verwunderung und Ekel changiert. In einer unaufger\u00e4umten K\u00fcche seht ihr zu, wie er zum Beispiel eine Dose Ravioli brachial mit Hammer und Mei\u00dfel \u00f6ffnet. Den Inhalt der Dose l\u00f6ffelt er mit einem an einem Sessel festgemachten L\u00f6ffel unter gr\u00f6\u00dfter Anstrengung aus. Im Weiteren spielen eine Leiche, der Schlager \u201eGrau zieht der Nebel\u201c von Alexandra und ein Dialog zwischen Kim Basinger und G\u00fcnter Grass eine Rolle. Klingt schr\u00e4gt, vielleicht sogar etwas gruselig? Ist es auch! Aber absolut sehenswert. Und als kleiner Spoiler: Zum Schluss dieser gro\u00dfartigen Groteske werden die inneren D\u00e4monen mit einem sehr Hollywood-tauglichen Ende gebannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8222;At the house of Mr. X&#8220; von Elizabeth Price<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/jsfoundation.art\/videos\/elizabeth-price-at-the-house-of-mr-x-2007\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1601\" height=\"945\" src=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AT-THE-HOUSE-OF-MR-X-video-still-4_300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9193\" srcset=\"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AT-THE-HOUSE-OF-MR-X-video-still-4_300.jpg 1601w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AT-THE-HOUSE-OF-MR-X-video-still-4_300-300x177.jpg 300w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AT-THE-HOUSE-OF-MR-X-video-still-4_300-768x453.jpg 768w, https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AT-THE-HOUSE-OF-MR-X-video-still-4_300-1536x907.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1601px) 100vw, 1601px\" \/><\/a><figcaption>Elizabeth Price,&nbsp;<em>At the House of Mr. X<\/em>, 2007, HD-Video, 20\u2032, Farbe, Ton.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Zum Schluss gibt es einen schon fast hypnotischen Film von Elizabeth Price.&nbsp;\u201eAt the house of Mr. X\u201c (2007) zeigt ein modernistisches, in den sp\u00e4ten 1960er-Jahren erbautes Haus in einem wohlhabenden Vorort von London. Es wurde im Auftrag des Kosmetikherstellers und Kunstsammlers Stanley Picker als Wohnhaus errichtet, von ihm jedoch nur kurze Zeit bewohnt. Das Video ist ein langsamer Rundgang durch das Geb\u00e4ude: Eingang, Empfangsbereich, Esszimmer und Salon und sp\u00e4ter auch das Schlafzimmer. Die Kunstwerke, die im ganzen Haus ausgestellt sind, liefern uns die einzigen bildlichen Hinweise auf menschliche Figuren. Begleitet wird der Rundgang durch dieses architektonische Kleinod von eingeblendeten Textzeilen. Die Informationen stammen aus unterschiedlichen im Haus befindlichen Archiven, zu denen architektonische Erl\u00e4uterungen, kuratorische Bestandsaufnahmen der Kunstwerke und Designobjekte sowie eine Sammlung von Gesch\u00e4ftspapieren mit Werbeanzeigen f\u00fcr die bekannten Kosmetikmarken \u201eMary Quant\u201c, \u201eMiners\u201c und \u201eOutdoor Girl\u201c geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Beitrag ist gef\u00f6rdert durch REACT-EU.<\/p>\n\n\n\n<p>Bilder: Julia Stoschek Foundation<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":19,"featured_media":9174,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,4],"tags":[242,243,244],"class_list":["post-9170","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-kunst-kultur","tag-jsc","tag-julia-stoschek","tag-medienkunst"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Julia Stoschek Foundation - D\u00fcsseldorf Storys<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Julia Stoschek Collection ist eine Sammlung mit Weltruhm. 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