{"id":9259,"date":"2023-03-27T09:00:00","date_gmt":"2023-03-27T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/?p=9259"},"modified":"2024-07-26T17:32:06","modified_gmt":"2024-07-26T15:32:06","slug":"sechs-laenderkuechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stories.duesseldorf-tourismus.de\/storys\/2023\/03\/27\/sechs-laenderkuechen\/","title":{"rendered":"So schmeckt die Ferne"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-tmweb-content-container\">\n<h1 class=\"wp-block-heading\">So schmeckt die Ferne<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sechs L\u00e4nderk\u00fcchen, die euren kulinarischen Horizont erweitern<\/h2>\n\n\n\n<p>Die subtilen Aromen einer sorgsam komponierten Sushi-Variation genie\u00dft ihr stilecht in Little Tokyo. Ein exzellent zubereitetes franz\u00f6sisches Muschel- oder spanischen Fischgericht bedeutet puren Genuss. Der \u00dcberraschungseffekt, den das w\u00fcrzig-s\u00fc\u00dfe Thai-Basilikum mit sich bringt, wenn man es zum ersten Mal isst, bleibt in Erinnerung. Ganz zu schweigen von dem nachhaltigen kulinarischen Eindruck, den ein wirklich scharfer Papayasalat hinterl\u00e4sst. Es gibt so viele Gr\u00fcnde, sich immer wieder aufzumachen, um die K\u00fcchen dieser Welt zu erkunden. Denn was ist erlebnisreicher, was befriedigender, als die kulturelle Vielfalt eines Landes anhand seiner kulinarischen Spezialit\u00e4ten kennenzulernen. Wir haben alle Sinne aktiviert und uns die Frage gestellt: Welche L\u00e4nderk\u00fcchen lassen sich bei uns besonders gut erforschen? Hier unsere Reiseroute durch die D\u00fcsseldorfer Gastroszene samt einer Auswahl an l\u00e4ndertypischen K\u00f6stlichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Japan \u2013 Sushi, Ramen &amp; Wagyu<\/h3>\n\n\n\n<p>Essen ist Kultur \u2013 nirgendwo in der Stadt wird diese an sich simple Gleichung so sch\u00f6pferisch, unkompliziert und doch immer auf den Punkt gelebt wie in Little Tokyo rund um die Immermannstra\u00dfe. Angefangen von den Sushi-Bars und Ramen-L\u00e4den, die ihr hier an jeder Ecke findet, \u00fcber die Izakaya mit Holzkohlegrill (eine in Japan sehr beliebte Form der Kneipe) bis hin zu den Caf\u00e9s und Patisserien: Das Spektrum an authentischer japanischer Gastronomie ist in dieser Dichte in Europa einzigartig. Dass D\u00fcsseldorf mit dem Nagaya und Yoshi by Nagaya gleich zwei der deutschlandweit f\u00fcnf f\u00fcr japanische K\u00fcche vergebenen Michelin-Sternen auf sich vereint, rundet die Sache nach obenhin ab. Doch Spezialit\u00e4ten wie Wagyu und Co. Sind im Japan-Viertel auch schon f\u00fcr kleineres Geld zu haben, zum Beispiel als Grillspie\u00df, wie ihn die Izakaya Kushitei of Tokyo serviert. Wer sich lieber an die Selbstzubereitung seines Wagyu auf dem Tischgrill machen m\u00f6chte, kann auch mal bei Ah-Un in L\u00f6rick vorbeischauen. Ein vor einigen Monaten er\u00f6ffneter Ableger von Kushitei ist Hokkaido Kitchen Zero Banchi, spezialisiert auf Gerichte aus Hokkaido, der gro\u00dfen Insel im Norden Japans. Wenig \u00fcberraschend: Auch Sushi und Sashimi finden sich in Little Tokyo in sehr guter Qualit\u00e4t (zum Beispiel im alteingesessenen Restaurant Yabase, im Nagomi oder King Fusion), aber nicht nur hier, sondern auch von Pempelfort (im Sumi oder im Roku, dem dritten Restaurant von Sternekoch Yoshizumi Nagaya, hier begleitet von exzellenten Weinen) \u00fcber Unterbilk (Kyodaina Poke &amp; Sushi) bis Kaiserswerth (4 Seasons). F\u00fcr eine hei\u00dfe Nudelsuppe samt Extraportion Umami lohnt sich das Warten in der Schlange bei Naniwa \u2013 und das schon seit 1986. Gut besucht ist auch der Ramen-Laden Takeichi. Handgemachte Buchweizennudeln gibt es im Soba-An. Und da japanischer Lifestyle immer auch Pop ist, g\u00f6nnt ihr euch zum Dessert noch ein quietschbuntes T\u00f6rtchen mit Matcha-Mousse im Caf\u00e9 Number 18 oder ein paar frische Taiyaki bei Bing Go: Die gef\u00fcllten Waffeln in Fischform kennt in Japan jedes Kind.<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=9264]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Korea \u2013 Bulgogi, Bibimbab &amp; Bingsu<\/h3>\n\n\n\n<p>Wusstet ihr, dass die koreanische K\u00fcche etwa 200 verschiedene Kimchi-Arten kennt? Doch der fermentierte Kohl, der oft eine gute Portion Sch\u00e4rfe zum Essen beisteuert und au\u00dferdem \u00fcberaus gesund ist, ist beileibe nicht das einzige Lebensmittel, das in Korea eine variantenreiche Zubereitung erf\u00e4hrt. Und diese Kreativit\u00e4t spiegelt sich in D\u00fcsseldorf nirgends lebendiger, als in der Gegend rund um die Oststra\u00dfe. Von Little Tokyo nach Little Seoul ist es tats\u00e4chlich nur ein Katzensprung. Und auch kulinarisch gibt es durchaus Parallelen zwischen den beiden L\u00e4nderk\u00fcchen, zumindest f\u00fcr den westlichen Gaumen. Doch genauer hinschmecken lohnt sich. Vielleicht startet ihr im Seoul auf der Klosterstra\u00dfe. Denn in diesem Familienbetrieb, der die K\u00fcchentraditionen der West- und Ostregionen S\u00fcdkoreas verschmilzt (und der sein Kimchi selbst herstellt) serviert man euch eine gro\u00dfe Auswahl an Banchan, kleine K\u00f6stlichkeiten zum Teilen. Schlie\u00dflich ist Teilen auch der Schl\u00fcssel zur koreanischen Geselligkeit. Um ebendiese dreht es sich auch beim Korean BBQ. Buchst\u00e4bliche Hotspots: das Gogimatcha und nat\u00fcrlich das Korea Haus\/Han Kook Kwan. Hier k\u00f6nnt ihr auf einem im Tisch eingelassenen Grill euer Fleisch selbst zubereiten. Im Pozangmatcha\/Finanz\u00e4mtche hingegen kommen im skurrilen Ambiente einer ehemaligen deutschen Kneipe die Korean Chicken Wings bereits knusprig auf den Tisch. Wer Bibimbab liebt, das im hei\u00dfen Tontopf servierte Reisgericht mit viel frischem Gem\u00fcse, ist bei Gusan auf der Stresemannstra\u00dfe gut beraten. Im YoGi bestellt die multinationale junge Klientel unter anderem gerne Bulgogi (gegrilltes Rind- oder Schweinefleisch). Und im Seoul Deli, etwas ab vom Schuss auf der Gerresheimer Stra\u00dfe, wandert seit knapp anderthalb Jahren authentisches Streetfood made by Dodo &amp; Jojo \u00fcber den Tresen, darunter Korean Corn Dogs (Hotdogs am Stiel mit verschiedenen Toppings). Den Nachtisch? Bekommt ihr in der B\u00e4ckerei Soboro. Oder ihr ordert Bingsu im Namu Caf\u00e9, eine koreanische Eisvariante, die es dort auch mit Soja-, Hafer-, Mandel- oder Kokosnussmilch gibt.<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=9265]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">China \u2013 Dim Sum, Hot Pot &amp; chinesische Foie gras<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die chinesische K\u00fcche gilt: Blo\u00df keine Ber\u00fchrungs\u00e4ngste! \u201eBe curious\u201c ermuntern nicht nur Frau Chen und Herr Dorsch, die K\u00f6pfe hinter dem 2021 auf der Klosterstra\u00dfe er\u00f6ffneten Restaurant Green Light District, ihre Kundschaft. Wobei das Duo den Leitspruch mit ihrer \u201eInnovative Chinese Cuisine\u201c ganz besonders detailverliebt mit Leben f\u00fcllt. Wo sonst findet sich eine Karte, die aufgemacht ist wie eine Tageszeitung, ein Gericht, das mit \u201eTofucreme sorgt f\u00fcr neue Franz\u00f6sische Revolution\u201c betitelt ist, und mit \u201echinesischer Foie gras\u201c aus Entenleber und fermentierter, roter Tofucreme mit rote Beete-Saft und Sesam\u00f6l aufwartet? Allerdings: Auch das Hashi auf der Ackerstra\u00dfe probt mit seiner \u201ePetit Chinoiserie\u201c und Kompositionen wie ged\u00e4mpften Austern mit Shanghai-Kartoffelsalat oder Hirsch-Wantans den Spagat zwischen Ost und West, genau wie der B\u00f6se Chinese mit seinen zwei Dependancen. Im Cooking Dad auf der Birkenstra\u00dfe sind es derweil die Klassiker, die den Ruf des Familienbetriebs begr\u00fcnden, allen voran die Peking Ente. Die Gerichte m\u00f6gen einer traditionellen Zubereitung folgen, das Ambiente im Cooking Dad ist eher typisch Flingern als Peking. Auch das kleine, famili\u00e4re Fu by Meister Wang auf der Pionierstra\u00dfe r\u00e4umt mit dem Vorurteil auf, dass gute chinesische K\u00fcche oft in eher kargen R\u00e4umen serviert wird, und verf\u00fchrt dar\u00fcber hinaus mit hervorragenden hausgemachten Nudeln (ebensolche gibt es auch bei Gingerboy). Schlicht, aber oho ist das Dim Sum Gourmet auf der Brunnenstra\u00dfe, das (wie das Tao China Bistro Dim Sum in Pempelfort) seine Spezialit\u00e4t im Namen f\u00fchrt: kleine ged\u00e4mpfte oder frittierte K\u00f6stlichkeiten nach kantonesischer Art. Authentisch in jeder Hinsicht und mit umfangreicher Karte: Tsun-Gai (vom ged\u00e4mpften Tintenfisch bis zur Dampfnudel mit s\u00fc\u00dfer Lotusnuss-F\u00fcllung), Three Kingdoms (ganze gegrillte Fische, zum Beispiel in scharfer Szechuanso\u00dfe) und Dschunke (Quallensalat mit tausendj\u00e4hrigem Ei), allesamt in Bahnhofs-\/Oststra\u00dfen-N\u00e4he. Hot Pot, das chinesische Fondue, bekommt ihr im selben Kiez bei XiaoLongKan.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=9266]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Frankreich \u2013 Saint Jacques, Steak Frites &amp; franz\u00f6sischer Gin<\/h3>\n\n\n\n<p>Unterbrechen wir unseren Trip durch die L\u00e4nderk\u00fcchen kurz f\u00fcr eine Bestandsaufnahme, denn eines hat auch uns \u00fcberrascht: Selbst die traditionsbewusste chinesische K\u00fcche versperrt sich dem Crossover nicht. Einige D\u00fcsseldorfer Protagonist*innen orientieren sich dabei offensichtlich mit Vorliebe an den Errungenschaften unseres kulinarisch versierten Nachbarn: Frankreich. Verst\u00e4ndlich, nicht umsonst ist das Wort \u201eGourmet\u201c ein franz\u00f6sisches. Und das Sch\u00f6ne ist: Um euch der franz\u00f6sischen Kochkunst hinzugeben, m\u00fcsst ihr nicht unbedingt ein Sternerestaurant betreten. Wobei: Ein Besuch in den mit je einem Michelin-Stern pr\u00e4mierten Restaurants Im Schiffchen und Le Flair ist definitiv ein Erlebnis. Schiffchen-Chef Jean-Claude Bourgueil kennt nicht umsonst die ganze Stadt, Dany Cerf, Patron des Le Flair, ist sein Sch\u00fcler. Doch exzellente Produkte und bestes K\u00fcchenhandwerk lassen sich in D\u00fcsseldorf auch in vielen Bistros und Brasserien genie\u00dfen, darunter das Bistro Fatal im Flingeraner Kiez. Und wer steht hier am Herd und macht sich mithilfe regionaler, oft vegetarischer Zutaten an die Neuinterpretation von Spezialit\u00e4ten wie Saint Jacques oder Croque (sic!) au vin? Richtig, Alexandre Bourgueil, Sohn von Jean-Claude Bourgueil. Die Brasserie Stadthaus auf der M\u00fchlenstra\u00dfe serviert franz\u00f6sische Klassiker unter, Zitat, \u201eD\u00fcsseldorfs sch\u00f6nster Kassettendecke\u201c. Das ebenfalls in der Altstadt beheimatete Parlin (ein Kompositum aus Paris und Berlin) tr\u00e4gt seine Mission schon im Namen. Gleiches gilt f\u00fcr das La Bouillabaisse \u2013 nicht zu vergessen: The Paris Club im 25hours Hotel. Mit hausgemachter Patisserie und Bistrok\u00fcche samt leckerer Weine punktet das Rocaille in Derendorf. Und im Linksrheinischen gibt es seit vergangenem Jahr zwei neue Anlaufstellen in Sachen Savoir vivre: Auf der Hansaallee ist das Anouki an den Start gegangen, unter anderem mit Klassikern wie Moules Marini\u00e8res und Steak Frites. Das bretonische Bistro Chez Lio am Barbarossaplatz unter der Leitung von Jennifer und Doris H\u00fclsmann erg\u00e4nzt nun kongenial die Brasserie H\u00fclsmann. Eine Bereicherung im Rechtsrheinischen ist die frankophile Lupin Gin Bar auf der Ackerstra\u00dfe. Und f\u00fcr das Croque Monsieur am Morgen danach: ab zu Les Halles St. Honor\u00e9 oder ins Caf\u00e9 de France!<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=9267]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spanien\/Portugal \u2013 Tapas, Petiscos &amp; Pescado a la plancha<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen uns nicht entscheiden: Wer serviert den leckersten Fisch? Und wessen Tapas (oder Petiscos, wie es auf Portugiesisch hei\u00dft) machen so richtig Sehnsucht nach Bar-Hopping im gut gelaunten Gewusel einer s\u00fcdeurop\u00e4ischen Metropole? Eine Luxusfrage, denn sowohl die spanische als auch die portugiesische K\u00fcche sind verf\u00fchrerisch frisch und haben oft viel Temperament. Wie im Clube Portugu\u00eas. Seit bald zwei Jahrzehnten ist das Lokal auf der Erkrather Stra\u00dfe, unweit der linksalternativen Kiefernstra\u00dfe, die legitimierte Instanz, wenn es um Gambas in Knoblauch, Dorade in Salzkruste oder Pastel de Nata geht. Und wer schon mal in Lissabon war, wei\u00df sicher auch den portugiesischen Sauerkirschlik\u00f6r Ginjinha zu sch\u00e4tzen, der hier zum Abschluss \u00fcber die buntgekachelte Theke geht. Fast m\u00f6chte man den Gastgebern Armando Cortes, Filipe Castelo und Jose Esteves missionarischen Eifer unterstellen. Denn mit dem Cave Tapas und dem Frango Portugu\u00eas betreibt das Trio noch zwei weitere portugiesische Gastronomien auf der Erkrather Stra\u00dfe. Perfektes Portugal-Feeling mit argentinischer Note gibt\u2019s im kleinen Barril Fado &amp; Tango auf der Friedenstra\u00dfe. Fest in spanischer Hand hingegen \u2013 der Volksmund k\u00fcndet davon \u2013 ist die \u201espanische Gasse\u201c, offiziell Schneider-Wibbel-Gasse, in der Altstadt. Ein Traditionslokal hier: das El Amigo. Ein weiterer Altstadtklassiker ist das El Lazo auf der Bolkerstra\u00dfe, nicht nur f\u00fcr spanische Spezialit\u00e4ten seit 1975 (!) eine bekannte Adresse, sondern auch wegen der argentinischen Steaks vom Holzkohlegrill. Ein paar Meter weiter auf der Berger Stra\u00dfe versorgt euch die Taparia La Copa mit kleinen K\u00f6stlichkeiten wie Pimientos de Padr\u00f3n, gegrillten Babycalamares oder H\u00e4nchenleber in Wei\u00dfweinsauce. In der stylischen 20\u00b0 Restobar im Andreas-Quartier verm\u00e4hlen sich das unkomplizierte Spanien und das etwas gediegenere D\u00fcsseldorf. Doch insbesondere f\u00fcr Tapas lohnt sich auch ein Abstecher in die Stadtteile, wie nach Pempelfort ins La Copita. Oder in die Taberna Espa\u00f1ola. Beheimatet ist dieser Spanier, der auch portugiesische Klassiker serviert, auf der Wielandstra\u00dfe, in den ehemaligen R\u00e4umen des El \u00d6mmes \u2013 einer weiteren Tapas-Legende, die mittlerweile an den Flinger Broich gewechselt ist. Bienvenidos auch in Oberkassel, im kleinen Sabor de Espa\u00f1a! Oder in Friedrichstadt. Hier l\u00e4dt das famili\u00e4re Sol y Sombra zu seinem Spanientrip.<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=9268]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Thailand\/Vietnam \u2013 Tom Kha Gai, Ph\u1edf &amp; B\u00e1nh m\u00ec<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss unserer kulinarischen Reise noch mal zur\u00fcck nach Asien. Denn ohne einen Abstecher nach Thailand und Vietnam bleibt der Trip unvollendet. Warum? Wer Soulfood liebt, kommt an diesen beiden L\u00e4nderk\u00fcchen nicht vorbei. Auch hier finden sich einige der lohnenswerten Adressen rund um die Oststra\u00dfe, allen voran das Sila Thai. In dem Restaurant Ecke Bahn- und Charlottenstra\u00dfe entfaltet die thail\u00e4ndische Kultur ihre ganze Magie, und so eignet sich das Sila Thai auch f\u00fcr besondere Anl\u00e4sse. Nicht nur der beeindruckenden Holzschnitzereien und Steinmetzarbeiten wegen. Schon beim Studieren der Karte meint man ihn wahrzunehmen, den Duft der traditionellen Tom Kha Gai oder eines Gerichtes wie Gaeng Kheuw Wahn Gung, Riesengarnelen mit gr\u00fcner Curry-Kokosmilch-Sauce an Thai-Gem\u00fcse. Ein stilvolles Ambiente erwartet euch auch im Lay Thai. Bald ein Vierteljahrhundert war das Restaurant in Monheim beheimatet, nach der \u00dcbergabe durch die Mutter an den Sohn ist es 2019 nach D\u00fcsseltal auf die Weseler Stra\u00dfe gewechselt. Auf der Friedrichstra\u00dfe gibt es in Sachen s\u00fcdostasiatische K\u00fcche gleich zwei verl\u00e4ssliche Adressen: das alteingesessene Mekong und das etwas lockerere L\u00e9\u2019ger. Und ums Eck auf der Herzogstra\u00dfe sitzt mit dem Phoenix einer der \u00e4ltesten Vietnamesen der Stadt. Ihr steht eher auf Gark\u00fcchenflair? Im Ayutthaya Thai Imbiss auf der Behrenstra\u00dfe f\u00fchlt ich euch bestimmt wohl \u2013 und der scharfe Papayasalat ist tats\u00e4chlich scharf! Ganz offiziell dem Vietnamese Street Food verschrieben hat sich T\u00f4 1980<a> <\/a>auf der Graf-Adolf-Stra\u00dfe. Hier sieht man am Wochenende auch schon mal wartende Gr\u00fcppchen, der Ableger T\u00f4 1980 Vegan auf der Immermannstra\u00dfe ist nicht minder beliebt. Die Macher*innen stammen aus Nam Dinh, einer kleinen Stadt s\u00fcdlich von Hanoi, die als Heimat des vietnamesischen Nationalgerichts, der Ph\u1edf gilt. Das Phox auf der benachbarten Stresemannstra\u00dfe widmet die Sonn- und Feiertage gar ausschlie\u00dflich der Ph\u1edf und weiteren Suppen, begleitet durch Vorspeisen wie Sommerrollen oder Mini-Pancakes. Noch nie ein vietnamesisches Sandwich probiert? Das \u0102n B\u00e1nh M\u00ec mit Dependancen in Unterbilk und Flingern ist Spezialist f\u00fcr diese luftigen Baguettes in verschiedenen, auch vegetarischen Variationen \u2013 von Spicy Tuna bis Lemongrass Tofu.&nbsp;<\/p>\n\n\n<p>[tmembed id=9269]<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Beitrag ist gef\u00f6rdert durch REACT-EU.<\/p>\n\n\n\n<p>Titelbild: D\u00fcsseldorf Tourismus<a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14,"featured_media":9271,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-9259","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-essen-ausgehen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.3 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>So schmeckt die Ferne - D\u00fcsseldorf Storys<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Sechs L\u00e4nderk\u00fcchen, die euren kulinarischen Horizont erweitern: unsere Reiseroute durch die D\u00fcsseldorfer Gastroszene.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.visitduesseldorf.de\/storys\/2023\/03\/27\/sechs-laenderkuechen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"So schmeckt die Ferne - 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